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Zufahrten zur ILA am BER nach Aktivisten-Blockade wieder frei

Blockierte Zufahrtsstraßen sorgen zum Start der ILA für Verzögerungen bei der Anreise. / Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa
Blockierte Zufahrtsstraßen sorgen zum Start der ILA für Verzögerungen bei der Anreise. / Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Pro-palästinensische Aktivisten blockieren Zufahrtsstraßen zur ILA am BER; Veranstalter warnen vor Verzögerungen, Fußweg ab S-Bahn Waßmannsdorf empfohlen.

Nach einer Blockade durch Aktivisten sind die Zufahrtsstraßen zur Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) wieder frei. Die Blockaden seien aufgelöst, alles laufe wieder, sagte ein Polizeisprecher. 

Pro-Palästina-Aktivisten hatten sich an zwei Orten auf die Straße geklebt und damit den Zugang zur Messe versperrt. Polizisten lösten die Männer und Frauen von der Straße. Zur Verhinderung weiterer Straftaten bleiben die Aktivistinnen und Aktivisten laut Polizei bis um 18 Uhr in Polizeigewahrsam. Sie bekommen Hausverbot. Ihnen werde der Verstoß gegen das Versammlungsfreiheitsgesetz und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen.

Eine Gruppe namens «Peacefully against Genocide» (deutsch: friedlich gegen den Völkermord) reklamierte die Aktion für sich. Im Zentrum der Kritik stehen den Angaben nach Auftritte von Rüstungskonzernen bei der Ausstellung. In der Vergangenheit bekannte sich die Gruppe zu mehreren Protestaktionen: Demnach kletterten Aktivisten der Gruppe etwa aufs Brandenburger Tor oder beschmierten das Kanzleramt.

Die diesjährige ILA am Rande des Hauptstadtflughafens BER ist heute eröffnet worden - als Gast wird unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet. Auf der Messe sind rund 750 Aussteller aus 37 Ländern vertreten. Bis Freitag ist die Messe nur für Fachpublikum geöffnet, am Samstag und Sonntag können dann alle Interessierten auf das Ausstellungsgelände kommen - sofern sie sich frühzeitig um Tickets gekümmert haben.

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