Der höhere gesetzliche Mindestlohn wird in Brandenburg nach Angaben von Wirtschaftsminister Daniel Keller rund 230.000 Beschäftigten zugutekommen. «Ein Großteil der Mindestlohnerhöhung wird unmittelbar in den Konsum fließen und so auch den Handel und die Wirtschaft stärken», sagte der SPD-Politiker. «Zugleich ist die Erhöhung ein wichtiger Schritt, um künftiger Altersarmut vorzubeugen.» Während Keller die geplante Anhebung positiv wertet, kommt Kritik vom Koalitionspartner BSW.
Der Mindestlohn steigt in Deutschland von 12,82 Euro ab nächstem Jahr auf 13,90 Euro und ab 2027 auf 14,60 Euro pro Stunde. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) kündigte die Umsetzung der Empfehlung der Mindestlohnkommission an - obwohl ihre Partei einen Mindestlohn von 15 Euro gefordert hatte.