loading

Nachrichten werden geladen...

Veröffentlicht mit CMS publizer®

Minister an Bahn: Bus-Ersatzverkehr ist «reinste Zumutung»

Viele Wochen müssen noch Busse ran - die Bahnstrecke Berlin-Hamburg soll am 14. Juni wieder vollständig in Betrieb gehen. (Archivbild)  / Foto: Jens Kalaene/dpa
Viele Wochen müssen noch Busse ran - die Bahnstrecke Berlin-Hamburg soll am 14. Juni wieder vollständig in Betrieb gehen. (Archivbild) / Foto: Jens Kalaene/dpa

Bahn-Pendler zwischen Berlin und Hamburg müssen fast bis Mitte Juni weiter auf Busse ausweichen. Brandenburgs Verkehrsminister spricht von einer großen Enttäuschung und Zumutung.

Brandenburgs Verkehrsminister Detlef Tabbert (parteilos) hat die Verzögerung bei der Sanierung der Bahnstrecke Berlin-Hamburg bis zum 14. Juni als «große Enttäuschung» für Pendler kritisiert. Zudem dringt er darauf, dass der Ersatzverkehr mit Bussen besser werden soll. 

Die Deutschen Bahn gab am Vormittag bekannt, dass die Strecke zwischen Berlin und Hamburg am 14. Juni wieder vollständig in Betrieb gehen soll. Allerdings soll es auf einer nördlichen Strecke schneller gehen: Auf dem Abschnitt von Hamburg bis Hagenow Land in Mecklenburg-Vorpommern sollen am 15. Mai wieder Züge fahren.

Minister: Qualität bei Ersatzbussen muss besser werden

«Die heute von der Bahn vorgestellte Perspektive ist für viele Menschen in Brandenburg eine große Enttäuschung», sagte Verkehrsminister Tabbert. «Unsere Pendlerinnen und Pendler leiden weiter bis zur vollständigen Wiedereröffnung am 14. Juni im Ersatzverkehr, obwohl sie seit Monaten besonders stark von der Sperrung der Achse Hamburg–Berlin betroffen sind.» 

Der Ersatzverkehr sei die «reinste Zumutung», kritisierte Tabbert. «Berichte über alte, wenig komfortable Busse, über Ausfälle und mangelhafte Fahrgastinformation zeigen klar: Die Qualität entspricht nicht dem, was die Menschen zu Recht erwarten dürfen.» Die Bahn und ihre Auftragnehmer seien in der Verantwortung, die zugesagten Standards «endlich verlässlich» einzuhalten. Die Länder dürften auch nicht auf Mehrkosten sitzen bleiben.

Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten