Viele im Internet inserierten Mieten für Brandenburger Wohnungen sind deutlich teurer geworden. Besonders stark stiegen die Mieten im Netz in den Landkreisen Oberhavel und Havelland. Das teilte die Bundesregierung auf eine schriftliche Frage des Abgeordneten Christian Görke (Die Linke) mit.
Zwischen den Jahren 2020 und 2025 stiegen die Mieten demnach auf Immobilienportalen und von Zeitungen im Internet jährlich um 9,3 Prozent (von 9,32 auf 14,56 Euro je Quadratmeter netto kalt) in Oberhavel und sogar um 11,0 Prozent jährlich (von 6,79 auf 11,42 Euro) im Havelland. Ausgewertet wurden die Kreise Barnim, Dahme-Spreewald, Havelland, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Oder-Spree und Teltow-Fläming sowie die kreisfreien Städte Brandenburg an der Havel, Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam.
Quadratmeter-Preise in Frankfurt (Oder) am günstigsten
Am günstigsten wohnt es sich unter dieser Auswahl in der Stadt Frankfurt (Oder) - die Nettokalt-Miete lag dort im vergangenen Jahr je Quadratmeter bei 7,74 Euro, fünf Jahre zuvor waren es 6,02 Euro. Am meisten zahlen musste man 2025 laut Internetinserat mit 14,56 Euro im Kreis Oberhavel, gefolgt vom Kreis Dahme-Spreewald mit 13,34 Euro.
Grundlage für die Werte sind den Angaben zufolge im Internet veröffentlichte Inserate von Immobilienplattformen und Zeitungen. Dabei handelt es sich um Angebotsmieten ohne Nebenkosten für unmöblierte Wohnungen im Gebäudebestand und Neubau mit 40 bis 100 Quadratmetern Wohnfläche. Die Wohnungsausstattung ist als mittel angegeben, die Wohnlage als mittel bis gut.
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