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Keine weiteren Warnstreiks - Tarifabschluss im Nahverkehr

Zuletzt hatte die Gewerkschaft Verdi mehrfach zum Warnstreik im Nahverkehr aufgerufen. (Archivbild) / Foto: Georg Moritz/dpa
Zuletzt hatte die Gewerkschaft Verdi mehrfach zum Warnstreik im Nahverkehr aufgerufen. (Archivbild) / Foto: Georg Moritz/dpa

Lange war im Nahverkehr um einen neuen Tarifvertrag gerungen worden. Nun haben sich die Parteien geeinigt. Somit sind weitere Warnstreiks vorerst ausgeschlossen.

Nach langen Verhandlungen ist im kommunalen Nahverkehr ein Tarifabschluss erzielt worden. «Mehr Entgelt, mehr Urlaub und bessere Feiertagsregelungen», schrieb ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi nach der fünften Verhandlungsrunde. Konkret sehe die Einigung eine Einmalzahlung von 160 Euro für die ersten drei Monate, 3,2 Prozent mehr Lohn ab 1. April 2026 und 2,5 Prozent mehr ab 1. April 2027 vor.

Damit habe man für die Beschäftigten bei Bus und Straßenbahn im kommunalen Nahverkehr insgesamt 8,1 Prozent mehr Entgelt durchsetzen können, bei einer Laufzeit von 27 Monaten, erklärte der Sprecher. Das entspreche einer Entgelterhöhung von 3,6 Prozent pro Jahr. 

«Mit fünf Verhandlungen und mehreren Streiktagen war das eine eher zähe Verhandlungsrunde», sagte Helge Bierung, der für Verdi mit den kommunalen Arbeitgebern verhandelt hatte. Es brauche nun keinen Streik mehr während der Ostertage. Im Laufe der Verhandlungen hatte es mehrfach Warnstreiks gegeben. Busse und Straßenbahnen standen zuletzt in einigen Brandenburger Städten zwei Tage still.

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