Aus dem Nachbarland Brandenburg kommt ein Hilfsangebot für Betroffene des großen Stromausfalls im Südwesten Berlins. Ein Gesundheitszentrum in Kleinmachnow bietet offene Türen an. Wer betroffen sei, könne Telefone oder Powerbanks aufladen, Wasser trinken, sich duschen oder waschen, sagte der Geschäftsführer des Biothera Gesundheitszentrums, Lieven Glimpel. Das Zentrum, das Therapie, Yoga und Schwimmen anbietet, liege nahe dem betroffenen Gebiet des Stromausfalls.
Zehntausende Menschen in Berlin sind nach dem Brand einer Kabelbrücke über den Teltowkanal ohne Strom und Heizung. Vom Stromausfall waren zunächst 45.000 Haushalte und mehr als 2.200 Unternehmen betroffen. Inzwischen wurden 7.000 Haushalte und 150 Gewerbekunden nach Angaben des Betreibers Stromnetz Berlin wieder angeschlossen. Bei den Behörden ging ein Bekennerschreiben mutmaßlicher Linksextremisten zum Stromausfall, das laut Innensenatorin Iris Spranger (SPD) authentisch ist.
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