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Folienhersteller Orafol steckt 235 Millionen Euro in Werk

Orafol-Chef Holger Loclair (links) zeigte Brandenburgs Ministerpräsidenten Dietmar Woidke im Januar die Produktion in Oranienburg. (Archivbild)  / Foto: Carsten Koall/dpa
Orafol-Chef Holger Loclair (links) zeigte Brandenburgs Ministerpräsidenten Dietmar Woidke im Januar die Produktion in Oranienburg. (Archivbild) / Foto: Carsten Koall/dpa

Der Folienhersteller Orafol in Oranienburg investiert bis 2030 kräftig in die Erweiterung seiner Produktion bis 2030. Auch international plant das Unternehmen neue Projekte.

Der Kunststoff- und Folienhersteller Orafol investiert an seinem Stammsitz in Oranienburg 235 Millionen Euro in den Ausbau der Produktion. Das sehen Ausbaupläne bis zum Jahr 2030 vor, wie das Unternehmen mitteilte. Zugleich will Orafol sein Geschäft im Ausland erweitern.

«Die Orafol Roadmap 2030 ist Ausdruck meines Optimismus und sie ist ein Bekenntnis zu unserem Heimatstandort in Deutschland», sagte Inhaber und Geschäftsführer Holger Loclair. Zudem sind weitere Investitionen in den USA, in Belgien und Korea geplant, wie es hieß. So sollen für die erste Ausbaustufe eines Orafol-Produktionswerks in der Region Seoul mehr als 60 Millionen US-Dollar investiert werden.

Die Orafol-Gruppe machte 2025 nach eigenen Angaben einen Umsatz von 868 Millionen Euro. Weltweit sind dort etwa 3.000 Menschen beschäftigt. Orafol stellt vor allem Spezialfolien etwa für Fahrzeuge, Innendesign, für Bahn und Flugzeuge her.

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