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Bonde prüft kostenlose Schülertickets und Schulessen in Berlin

Verkehrssenatorin Bonde will prüfen, ob wirklich alle Schülerinnen und Schüler ein kostenloses Schülerticket und Schulessen brauchen. (Archivbild) / Foto: Christoph Soeder/dpa
Verkehrssenatorin Bonde will prüfen, ob wirklich alle Schülerinnen und Schüler ein kostenloses Schülerticket und Schulessen brauchen. (Archivbild) / Foto: Christoph Soeder/dpa

Ute Bonde (CDU) stellt in Berlin kostenlose Schülertickets und Gratis-Schulessen auf den Prüfstand. Einsparpotenzial: 106,4 Mio. Euro.

Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) stellt kostenlose Schülertickets und Gratis-Schulessen in Berlin auf den Prüfstand. «Es bedarf einer Überprüfung, ob wirklich alle Schülerinnen und Schüler ein kostenloses Schülerticket und Schulessen brauchen», sagte Bonde dem «Tagesspiegel».

«Bei sozial Bedürftigen ist es vollkommen unumstritten, dass das Angebot bestehen bleibt. Bei gut verdienenden Gruppen setze ich ein Fragezeichen», führte die Senatorin weiter aus.

Bonde: Land muss Ausgaben in manchen Bereichen reduzieren

Bonde zufolge könnte das Land Berlin dadurch viel Geld sparen. Dies habe ihre Verwaltung im Rahmen der vergangenen Haushaltsberatungen durchgerechnet. «Aktuell wäre es so, dass der Entfall des Zuschusses für das kostenlose Schülerticket zu Einsparungen von insgesamt 106,4 Millionen Euro in den Jahren 2026/2027 führen würde.

Angesichts der angespannten Haushaltslage in Berlin hält es die Verkehrssenatorin für unumgänglich, dass das Land seine Ausgaben in manchen Bereichen reduziere: «Wir müssen uns ehrlich machen. Was brauchen wir in der Stadt an Infrastruktur und was geben wir für konsumtive Dinge aus?»

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