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Temperaturen knapp unter 30 Grad - wann Unwetter droht

Temperaturen bis zu 29 Grad sind möglich. / Foto: Georg-Friedrich Moritz/dpa
Temperaturen bis zu 29 Grad sind möglich. / Foto: Georg-Friedrich Moritz/dpa

Biergarten oder Badesee? Die sommerlichen Temperaturen bringen Berlin und Brandenburg ins Schwitzen. Doch wer nicht aufpasst, wird von Starkregen, Hagel und Gewittern überrascht.

Hohe Temperaturen locken in Berlin und Brandenburg nach draußen, aber es drohen auch Unwetter mit Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen. Ein Tief in höheren Luftschichten sorgt dafür, dass Gewitter gebietsweise wahrscheinlich werden, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. 

Die Höchstwerte liegen nach der Prognose am Dienstag und Mittwoch bei 28 Grad, am Donnerstag bei 29 Grad. In den Nächten kommt es demnach zu Tiefstwerten von 12 bis 17 Grad.

Extreme Unwetter am Dienstag

Am Dienstag schauert und gewittert es laut Wetterbericht in der Südhälfte Brandenburgs. Dabei seien eng begrenzt extreme Unwetter möglich - mit größerem Hagel und schweren Sturmböen um 75 Kilometer pro Stunde. Die Wetterexperten erwarten außerdem sehr heftigen Starkregen mit 40 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde und teils noch größeren Mengen.

Am Abend sollen die Gewitter nachlassen und südwärts abziehen. In der Nacht zum Mittwoch seien im Süden Brandenburgs dennoch weitere Schauer und Gewitter möglich, örtlich auch Starkregen. 

Starkregen am Mittwoch

Von der Lausitz her nordwestwärts zum Berliner Raum breitet sich am Mittwoch Regen aus, wie der DWD mitteilte. Dieser erreiche am Nachmittag auch die Prignitz und die Uckermark. Demnach kommt es lokal auch zu Starkregen. In der Nacht zum Donnerstag wird es dem DWD zufolge wechselnd, teils stark bewölkt und regnet weiter. Der Regen lässt jedoch nach, wie es heißt. 

Von Gewittern begleiteter Regen am Donnerstag

Auch der Donnerstag bringt erneut Regen: Über der Nordosthälfte Brandenburgs ist es laut den Wetterexperten meist stark bewölkt und es gibt teils «gewittrig durchsetzten Regen». Dieser von Gewittern begleitete Regen soll sich bis zum Abend in die nördlichen Landesteile verlagern. In der Südwesthälfte lockert es der Prognose nach zunehmend auf. Es komme nur noch einzeln zu Schauern und Gewittern.

Waldbrandgefahr im Norden hoch

Trotz des Regens ist die Waldbrandgefahr im Norden von Brandenburg weiterhin hoch. Für die Landkreise Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz und Uckermark gilt Warnstufe vier von fünf, wie das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz am Morgen mitteilte. Für Barnim gab das Ministerium Gefahrenstufe drei an.

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