In Frankfurt (Oder) ist der Pegelstand der Oder nach einer Hochwasserwarnung gesunken. Gegen Mittag lag er nach Angaben des Landesamtes für Umwelt (LfU) bei unter 3,30 Metern. Noch am Donnerstag hatte er bei über vier Metern gelegen.
Der erhöhte Wasserstand hatte sich durch Verschiebungen von Eisplatten auf dem Fluss entwickelt, die sich ineinander schieben und so Wasser anstauen können. Das LfU hatte am Mittwochabend eine Hochwasserwarnung für die Stadt Frankfurt (Oder) ausgegeben. Die Alarmstufe 1 war aber nicht erreicht worden - sie liegt bei 4,20 Metern.
In der Prignitz überschritt die Dömnitz, ein Nebenfluss der Stepenitz, am Freitag den Pegelstand der Alarmstufe 2. Zwischenzeitlich lag der Wasserstand bei 2,04 Metern, sank aber im Laufe des Tages wieder. Gegen Mittag vermeldete das LfU einen Pegelstand an der Messstelle Hainholz von 1,85 Metern.
Hochwasser-Alarmstufe 1 bedeutet, dass mit einer beginnenden Überflutung von Auen und ufernahen Wiesen zu rechnen ist. Eine Gefahr für Anwohner besteht nicht.
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