Nach rund drei Jahren ist die Sanierung der Feuerwache Charlottenburg-Nord für rund 13,1 Millionen Euro abgeschlossen. Entstanden ist nach Angaben der Feuerwehr ein «zukunftsweisendes Beispiel für nachhaltige Bestandsentwicklung, innovative Bauverfahren und energieeffiziente Gebäudetechnik». Finanzsenator Stefan Evers (CDU) sprach von einem «starken Signal für nachhaltiges Bauen».
Nach den Angaben der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) wurden durch die Sanierung des Gebäudekomplexes aus dem Jahr 1965 etwa 290 TonnenKohlendioxid gespart im Vergleich zu einem Abriss des Gebäudes und einem Neubau. Die Menge entspricht grob dem Jahresausstoß von rund 30 Menschen in Deutschland.
Landesbranddirektor Karsten Homrighausen hofft, dass nun weitere Schritte folgen, um den Sanierungsstau bei der Instandsetzung der Feuerwehrwachen in Berlin abzubauen. Er bedankte sich bei den rund 90 Beschäftigten, die während der Bauarbeiten in dem Gebäudeensemble neben ihrer anspruchsvollen Arbeit zusätzliche Belastungen ertragen hätten.
Innensenatorin: 10,2 Millionen Euro für Sanierung
Innensenatorin Iris Spranger (SPD) kündigte weitere Maßnahmen an: «Die wiedereröffnete Feuerwache zeigt, dass wir auch in Zeiten angespannter Haushaltslage weiter konsequent in die Sicherheit in unserer Stadt investieren. Allein das Sanierungsbudget für die Berliner Feuerwehr haben wir von 6,7 auf 10,2 Millionen Euro im Jahr 2026 erhöht.»
Bei der Sanierung der Feuerwache Charlottenburg-Nord wurden nach den Angaben unter anderem Dach und Fassade energetisch saniert und eine moderne Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung installiert. Jährlich würden rund 255.000 Kilowattstunden eingespart. Das entspricht in etwa dem jährlichen Stromverbrauch von rund 70 Durchschnittshaushalten. Gleichzeitig sinkt laut BIM der Ausstoß von Kohlendioxid pro Jahr um etwa 53 Tonnen.
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