Das Winterwetter mit Schnee und Frost lockt Meisen, Spatzen & Co. an die Futterhäuser – wer sieht am Wochenende die meisten Vögel im Garten? Der Naturschutzbund (Nabu) ruft am Wochenende zur Zählaktion «Stunde der Wintervögel» auf.
2025 beteiligten sich daran nach Angaben des Verbandes 4.883 Menschen in Brandenburg. Sie zählten 122.231 Vögel, am häufigsten kam der Haussperling – auch Spatz genannt – vor. Auffällig war der starke Rückgang der Amsel (minus 32 Prozent), vermutlich durch das von Stechmücken übertragene Usutu-Virus, wie der Nabu mitteilte.
«Der seit Tagen anhaltende Frost mit Schneefall in ganz Deutschland könnte dafür sorgen, dass sich mehr Wintervögel an den Futterhäusern einfinden», sagte der Nabu-Naturschutzexperte Julian Heiermann vor Beginn der neuen Zählaktion vom 9. bis 11. Januar. Die «Stunde der Wintervögel» liefert laut Nabu wertvolle Daten, um die Trends bei der Bestandsentwicklung der Arten im Siedlungsraum zu verfolgen.
Wer mitmachen will, beobachtet eine Stunde lang die Vögel vor dem Fenster, im Garten oder im Park und meldet die Ergebnisse dem Nabu. Von jeder Art wird die höchste Zahl Vögel notiert, die während der Stunde gleichzeitig gesichtet wurde. Meldungen sind bis 19. Januar unter www.stundederwintervoegel.de
und per App «Nabu Vogelwelt» möglich.
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten