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BUND klagt gegen Fällungen in Karlshorst – Howoge plant Nachverdichtung

Beim Verwaltungsgericht Berlin ist eine Klage des BUND Berlin gegen Fällmaßnahmen in Karlshorst eingegangen. (Archivbild)  / Foto: Paul Zinken/dpa
Beim Verwaltungsgericht Berlin ist eine Klage des BUND Berlin gegen Fällmaßnahmen in Karlshorst eingegangen. (Archivbild) / Foto: Paul Zinken/dpa

Der BUND reichte Klage mit aufschiebender Wirkung gegen eine artenschutzrechtliche Ausnahme ein, mit der Howoge Gehölze für Wohnungsbau in Karlshorst fällen will.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Berlin zieht gegen das geplante Fällen von Gehölzen im Lichtenberger Ortsteil Karlshorst vor Gericht. Er hat nach eigenen Angaben Klage mit aufschiebender Wirkung beim Verwaltungsgericht Berlin eingereicht. Das Verwaltungsgericht bestätigte den Eingang. 

Der BUND will auf diesem Weg eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung der Senatsumweltverwaltung verhindern. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge hatte sie beantragt. Sie will an der Ilse- und Marksburgstraße nachverdichten - also Wohnungen bauen.

Klage ist beim Gericht eingegangen

Dafür sollen dem BUND zufolge auf Freiflächen einer Wohnanlage Gehölze gefällt, gerodet und beschnitten werden. Auf Aushängen seien die Arbeiten für Mittwoch (18. Februar) angekündigt, so der BUND. 

Fotos belegten, dass im vergangenen Herbst erfolgte Ersatzpflanzungen von Gehölzen, die als Ausgleichsmaßnahme für entfallende Ruhestätten des Haussperlings dienen sollen, noch nicht funktionsfähig seien. Außerdem fehle die Feststellung eines günstigen Erhaltungszustands der Zwergfledermaus. Eine artenschutzrechtliche Ausnahme könne in dem Fall nicht erteilt werden, argumentierte der BUND.

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