Eine bestimmte Zielsetzung wird bei Energie Cottbus nicht ausgegeben, die geplante Ausrichtung des Aufsteigers in der 2. Fußball-Bundesliga gibt Trainer Claus-Dieter Wollitz vor dem Start in die Vorbereitung auf dem Platz am Nachmittag vor. «Am Ende sollte eine Mannschaft stehen, die Attacke spielen kann», verwies der Trainer auf Drittliga-Begegnungen in der vergangenen Spielzeit wie gegen Rot-Weiß Essen oder den MSV Duisburg, die Cottbus mit aggressiver Spielweise jeweils zum Erfolg drehen konnte. «Da geht nur Attacke. Du kannst aber nur Spektakel spielen, wenn du die Spieler dafür hast.»
«Dynamischer Sechser» gesucht
Mit Ryan Malone von Erzgebirge Aue haben die Lausitzer einen solchen Spieler am Mittwoch verpflichtet, den Wollitz als «Jokerspieler» bezeichnet, «der mehrere Facetten spielen kann». Doch die Suche nach Neuzugängen ist damit noch nicht beendet. «Wir suchen Spieler im Sturm, da sind wir unterbesetzt und halten Ausschau nach einem Innenverteidiger», sagte Wollitz.
Ganz wichtig für den Trainer ist aber auch ein «dynamischer Sechser», der die einzelnen Spielsituationen lesen und danach entscheiden kann, wie die Spielzüge seines Teams aussehen sollen.
Pollersbeck trainiert ohne Vertrag mit
Noch zu keinen abschließenden Gesprächen kam es mit Tolga Cigerci, der in der vergangenen Rückrunde zu Cottbus gestoßen war. Dafür ist mit Julian Pollersbeck ein Torhüter im Training dabei, der ohne Vertrag mittrainiert. Eine Vorgehensweise, die Cottbus laut Wollitz schon öfters betrieben und mit der der Club gute Erfahrungen gemacht hat.
Donnerstag Saisonauftakt - Sonntag Testspiel gegen Stadtauswahl
Nach den ersten Trainingsstunden feiert die Mannschaft am Donnerstag den Saisonauftakt auf dem Stadthallenvorplatz, der mit dem Public Viewing des deutschen Gruppenspiels gegen Ecuador abgerundet wird. Am Sonntag gibt es den ersten Test gegen eine von Mario Basler gecoachte Stadtauswahl, ehe die eigentliche Sommervorbereitung mit einigen weiteren Testspielen beginnt. Und auch in den Testspielen setzt Wollitz auf das Motto: «Tore, Tore, Tore. Es gibt keinen Ersatz für Tore.»
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