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Lustrinelli will bei Union Berlin offensiven Neuanfang nach Fischer-Ära

Mauro Lustrinelli fordert von seiner Mannschaft jeden Tag das Beste. / Foto: Soeren Stache/dpa
Mauro Lustrinelli fordert von seiner Mannschaft jeden Tag das Beste. / Foto: Soeren Stache/dpa

Der Schweizer Mauro Lustrinelli will Union Berlin offensiv, dynamisch und leidenschaftlich ausrichten; Kennenlernen der Mannschaft ab 28. Juni.

Mauro Lustrinelli will bei Fußball-Bundesligist Union Berlin spielerisch eine neue Zeitrechnung nach der länger zurückliegenden Ära von Urs Fischer starten. Der Landsmann des einstigen Berliner Erfolgscoaches möchte die Mannschaft «offensiv, dynamisch nach vorn und mit Leidenschaft» ausrichten, sagte der 50-Jährige, der den Aufsteiger Thun in der abgelaufenen Saison sensationell zum Meistertitel in der Schweiz geführt hatte, «aber das wird ein Prozess.»

Unter Interimstrainerin Marie-Louise Eta hat er bereits gewisse Überschneidungen seines gewünschten Spielstils mit seiner neuen Mannschaft registriert. «Die letzten Spiele haben viel von meiner Idee gehabt.»

Zwischen Führung und Inspiration

Mit viel Empathie wird der Schweizer, dessen Muttersprache italienisch ist, seine neue Mannschaft führen. Dem ehemaligen Profi ist es wichtig, eine Beziehung zur Mannschaft aufzubauen. Auf der anderen Seite verlangt Lustrinelli von seinen Spielern «nur das Beste.» Jeden Tag sollen sie die Winnermentalität an den Tag legen.

Systeme will der Schweizer dabei flexibel behandeln, ebenso wie er selbst seinen Führungsstil sieht: «Von einer Seite möchte ich die Mannschaft führen, auf der anderen Seite die Mannschaft inspirieren.» 

Lange Zeit bis zum Kennenlernen

Dabei stehen die Werte, die Union in den bisherigen sieben Spielzeiten in der Bundesliga ausgezeichnet haben, auch für Lustrinelli im Vordergrund: «Mit Zusammenhalt, Leidenschaft, ehrlicher Arbeit und Mut können wir zusammen erfolgreich sein.»

Bis er allerdings sein neues Team kennenlernt, wird - auch bedingt durch die Fußball-WM - einige Zeit vergehen. Erst am 28. Juni werden Trainer und Mannschaft zusammenkommen.

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