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Hertha-Coach Leitl spürt «gewisse Wut» bei seinem Team

Für Leitl und sein Team steht ein wichtiges Spiel im Kampf um den Aufstieg an. (Archvibild) / Foto: Andreas Gora/dpa
Für Leitl und sein Team steht ein wichtiges Spiel im Kampf um den Aufstieg an. (Archvibild) / Foto: Andreas Gora/dpa

Hertha fühlt nach zwei bitteren Unentschieden mehr als nur Druck: Leitls Team will gegen Darmstadt mit Wut im Bauch zurückschlagen.

Für das wegweisende Spiel gegen Darmstadt im Kampf um den Aufstieg sieht Hertha-Trainer Stefan Leitl auch die liegengelassenen Punkte der letzten Wochen als Motivation für seine Spieler. «Ich merke keine Anspannung, ich merke schon eine gewisse Wut einfach», sagte der 48-Jährige vor dem Heimspiel gegen die Hessen am Sonntag (13.30 Uhr/Sky). Wenn man so spiele, wie die Berliner zuletzt, «dann solltest du die Spiele gewinnen, weil es gibt auch Phasen in der Saison, wo du vielleicht nicht so performen kannst, wie wir es jetzt getan haben.»

Gegen Schalke und den KSC hatte die Hertha trotz bester Gelegenheiten jeweils nur einen Punkt geholt. Die Unentschieden hätten sich deswegen wie Niederlagen angefühlt, sagte der Trainer. «Wir spielen eine Saison, in der wir alles selbst in der Hand haben», betonte Leitl. «Sicherlich ist Druck drauf. Ich empfinde den Druck aber nicht als negativen Druck, sondern es ist für uns positiver Druck.»

Leitl will Fokus auf Defensive

Trotzdem kann das Spiel gegen Darmstadt schon vorentscheidenden Charakter haben. Bei einer Niederlage läge der Abstand zu den direkten Aufstiegsrängen schon bei mindestens neun Zählern. Auch Relegationsrang drei könnte für die Berliner weiter aus der Reichweite geraten.

Darmstadt bringt eine der besten Offensivreihen der Liga mit ins Olympiastadion, deswegen will Leitl die defensiven Sinne bei seinem Team wieder schärfen. Es brauche «hohe Konzentration, sehr viel Physis dem entgegenzusetzen und trotzdem an unsere Stärken zu glauben und versuchen, das Spiel zu dominieren», sagte der 48-Jährige.

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