Borussia Mönchengladbachs neuer Sportchef Rouven Schröder war nach seinem ersten Spiel beim Krisen-Club gleich als Aufbauarbeiter gefragt. «Im Endeffekt brauchst du direkt nach dem Spiel keine großen Reden schwingen. Unterstützung ist angesagt», sagte der 50-Jährige in der Sportschau über seine Eindrücke aus der Kabine nach dem enttäuschenden 1:3 beim 1. FC Union Berlin.
Das Spiel dürfte Schröder erneut deutlich gezeigt haben, wie bedrohlich die Situation beim Club vom Niederrhein ist. Saisonübergreifend haben die Fohlen in der Liga seit 14 Spielen nicht gewonnen – Vereins-Negativrekord. Die Borussia holte aus den letzten sieben Auswärtsspielen nur zwei der 21 möglichen Punkte und steckt ganz tief im Tabellenkeller. Am kommenden Wochenende geht es zu Hause gegen Rekordmeister FC Bayern.