Energie Cottbus hat das Topspiel der 3. Fußball-Liga beim MSV Duisburg 1:2 (0:1) verloren und steuert auf ein äußerst spannendes Finale im Aufstiegskampf zu. Die Lausitzer liegen zwei Spieltage vor Schluss zwar weiterhin auf Tabellenplatz zwei. Die in dieser Saison zu Hause weiter ungeschlagenen Duisburger haben mit 66 Punkten aber zum Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz aufgeschlossen. Rot-Weiss Essen (64) folgt auf Rang vier.
Thilo Töpken brachte die Gastgeber vor der stimmungsvollen Kulisse von 30.107 Zuschauern in der ausverkauften Schauinsland-Arena in Führung. Der von Dynamo Dresden ausgeliehene Dominik Kother erhöhte auf 2:0 (56.), Erik Engelhardt verkürzte spät auf 1:2 (90.).
Fan-Unterstützung ist riesig
Rund 2.500 Energie-Fans hatten die Mannschaft zum Spiel in Duisburg begleitet. Die Aufstiegs-Euphorie in der Lausitz ist riesengroß. Beim letzten Heimspiel der Saison am Samstag gegen den SV Wehen Wiesbaden dürfte das Leag-Energie-Stadion ausverkauft sein. Und auch für das letzte Saisonspiel bei Jahn Regensburg haben sich 5.000 bis 6.000 Cottbuser Anhänger angekündigt.
Cottbus musste in Duisburg auf den gelbgesperrten King Manu in der Innverteidigung verzichten und startete mit viel Ballbesitz. Die Gastgeber nutzten in der 32. Minute nach einem Eckball die Lücke in der Energie-Defensive zum Führungstreffer durch Rasim Bulic. Dessen Kopfball rutschte an allen Spielern vorbei ins Netz. Duisburg verdiente sich die 1:0-Pausenführung mit einem kleinen Chancenplus.
Nach dem Wechsel nahm die Hektik immer mehr zu. Duisburg nutzte einen Konter zum 2:0 durch Kother. Energie Cottbus warf in der Schlussphase alles nach vorn, kam aber nur noch späten zum Anschlusstreffer durch Engelhardt (90.). Ein Treffer von Mladen Cvjetinovic zählte wegen eines Remplers gegen MSV-Torhüter Maximilian Braune nicht.
Sperren im letzten Heimspiel
Im Heimspiel gegen Wehen Wiesbaden muss der FC Energie auf Kapitän Axel Borgmann und Spielmacher Tolcay Cigerci verzichten. Beide kassierten jeweils die fünfte Verwarnung und sind damit für eine Partie gesperrt.
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