Die Eisbären Berlin haben einen wichtigen Sieg im Kampf um die direkte Qualifikation für das Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gefeiert. Der deutsche Meister gewann bei den Nürnberg Ice Tigers mit 5:4 (0:0, 3:2, 2:2) und verdrängte damit die Fischtown Pinguins Bremerhaven vom sechsten Tabellenplatz. Marcel Noebels, Jean-Sébastien Dea, Yannick Veilleux, Eric Hördler und Liam Kirk sorgten mit ihren Toren für den Erfolg der Hauptstädter.
Die 7.672 Zuschauer in der ausverkauften Nürnberger Arena sahen im Auftaktdrittel keine Tore, weil beiden Teams im Angriff die nötige Präzision fehlte. Das änderte sich nach der ersten Pause: Noebels traf in der 23. Minute, die Gastgeber antworteten mit dem Ausgleichstreffer von Evan Barratt (25.).
Die Berliner überstehen eine turbulente Schlussphase
Die Berliner ließen sich aber nicht beirren: Dea (26.) und Veilleux im Powerplay (29.) sorgten für eine 3:1-Führung. Danach leisteten sich die Hauptstädter einige Zeitstrafen, sodass Cole Maier die Hausherren mit einem Überzahltor wieder heranbringen konnte (39.).
Im turbulenten Schlussabschnitt erzielte Hördler den vierten Treffer der Eisbären (52.). Julius Karrer verkürzte für die Franken (57.), ehe Kirk für die Berliner traf (58.). Der Nürnberger Thomas Heigl sorgte in Unterzahl für den Endstand (59.).
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