Die Basketballerinnen von Alba Berlin haben zum ersten Mal das Pokalfinale erreicht. Die Berlinerinnen gewannen am Samstag vor 2.170 Fans in der heimischen Sömmeringhalle gegen Titelverteidiger Saarlouis Royals nach Verlängerung mit 71:67 (38:27, 58:58). Albas Finalgegner wird am Abend im zweiten Halbfinale zwischen Meister Rutronik Stars Keltern und dem BC Marburg ermittelt. Beste Berliner Werferinnen waren Alina Hartmann mit 18 und Lena Gohlisch mit zehn Punkten.
Zum Auftakt verlief die Partie noch recht ausgeglichen. Einem guten Berliner Auftakt konterte Saarlouis sofort. Aber Mitte des ersten Viertels steigerten sich die Gastgeberinnen, verteidigten sehr intensiv und ließen die Saarländerinnen zu keinen einfachen Abschlüssen kommen. Mit einem 11:0-Lauf konnten sie sich so schon früh zweistellig absetzen (18:8).
Entscheidung erst in der Verlängerung
Nun hatte Alba das Spiel im Griff, zeigte sich bei den Würfen deutlich effektiver. Bis auf 14 Punkte konnten sie sich Mitte des zweiten Viertels weiter absetzen (33:19). Dann häuften sich aber die Fehler. Nun kam auch Saarlouis zu einfacheren Punkten und konnte vor der Pause etwas verkürzen.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie intensiver. Vor allem Saarlouis legte an Intensität nach und Alba verlor im letzten Viertel den Faden. In acht Minuten gelangen nur sechs Punkte und Saarlouis glich 53 Sekunden vor Ende wieder aus. In der Verlängerung hatte der Hauptstadtclub dann aber wieder die besseren Nerven.
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