Die Hohenzollerngruft im Berliner Dom öffnet nach jahrelangen Bauarbeiten an diesem Wochenende. Die Sanierung ist das größte Bauvorhaben am Berliner Dom seit dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg, wie Sprecherin Eva Hepper vor der Eröffnung sagte. «Das war außerordentlich herausfordernd in jeder Hinsicht.» Wichtiges zur Wiedereröffnung im Überblick.
Was gibt es in der Hohenzollerngruft zu sehen?
Die Gruft auf der Museumsinsel ist die zentrale Begräbnisstätte des früheren Kaiserhauses. Hier ruhen Angehörige des Hauses Hohenzollern, etwa der erste Preußenkönig Friedrich I. und seine Frau Sophie Charlotte. Mit 91 Särgen aus fünf Jahrhunderten zählt die Hohenzollerngruft nach Angaben des Doms zu einer der größten Grablegen Europas. Rund ein Drittel sind Kindersärge.
Die Grablege, erbaut 1905, ist erst seit 1999 für die Öffentlichkeit zugänglich. Wegen Kriegszerstörungen war sie aufgrund der massiven Schäden am Gebäude und an den Särgen vollständig geschlossen, erläuterte Dombaumeisterin Sonja Tubbesing.