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Schüsse in Minnesota: Mahnwache für Renee Good in Berlin

Mit einer Mahnwache in Berlin wird an Renee Nicole Good erinnert. / Foto: Christophe Gateau/dpa
Mit einer Mahnwache in Berlin wird an Renee Nicole Good erinnert. / Foto: Christophe Gateau/dpa

Die US-Amerikanerin wurde bei einem Einsatz der Einwanderungsbehörde ICE erschossen. Ihr Tod löst nicht nur in amerikanischen Städten Proteste aus. Auch am Brandenburger Tor versammeln sich Menschen.

Mit einer Mahnwache am Brandenburger Tor haben Menschen in Berlin an die getötete US-Amerikanerin Renee Nicole Good erinnert. Die 37-Jährige war von einem Beamten der Einwanderungsbehörde ICE erschossen worden. Der Fall, der sich im US-Bundesstaat Minnesota ereignet hatte, löste in den USA an vielen Orten Proteste aus.

In Berlin versammelten sich mehrere Menschen am Pariser Platz in der Nähe der US-Botschaft. Sie legten Blumen nieder und zündeten Kerzen an. Auf einem Plakat wurde etwa Gerechtigkeit für Good gefordert.

Am Mittwoch hatte ein Beamter in einem Wohngebiet von Minneapolis mehrere Schüsse auf Good abgegeben, von dem Vorfall kursieren mehrere Videos. Nach Angaben der Behörden soll die dreifache Mutter bei einem ICE-Einsatz die Straße mit ihrem Auto blockiert haben.

Demonstrationen in den USA

Das Heimatschutzministerium sowie US-Präsident Donald Trump warfen Good vor, versucht zu haben, den Beamten zu überfahren, der wiederum aus Notwehr gehandelt habe. Der Bürgermeister von Minneapolis, Jacob Frey, widersprach der Darstellung und verlangte eine transparente Untersuchung.

Ein Bündnis aus Bürgerrechts- und Migrantenorganisationen hatte für das Wochenende zu landesweiten Protesten unter dem Motto «ICE Out For Good» aufgerufen. Viele Teilnehmer forderten ein Ende der ICE-Einsätze gegen Migranten und eine strafrechtliche Verfolgung des Beamten.

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