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Berlin-Reinickendorf erinnert mit Bodentafel an 1994 ermordete Beate Fischer

Das Bezirksamt Berlin-Reinickendorf möchte mit einer Bodentafel an eine vor 32 Jahren von Neonazis ermordete Frau erinnern. (Illustration) / Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Das Bezirksamt Berlin-Reinickendorf möchte mit einer Bodentafel an eine vor 32 Jahren von Neonazis ermordete Frau erinnern. (Illustration) / Foto: Sebastian Gollnow/dpa

24 Jahre dauerte es, bis Beate Fischer als Opfer rechtsextremer Gewalt anerkannt wurde. Nun soll eine Gedenkfeier in Reinickendorf an sie erinnern.

Mit einer Bodentafel erinnert das Bezirksamt Berlin-Reinickendorf an eine vor 32 Jahren ermordete Frau. Am Abend des 23. Juli 1994 wurde in der Emmentaler Straße 97 die 32-jährige Beate Fischer von Neonazis auf grausamste Art und Weise gefoltert, vergewaltigt und ermordet, wie das Bezirksamt mitteilte. 

Erst 24 Jahre später, im Jahr 2018, sei Beate Fischer offiziell als Todesopfer rechtsextremer Gewalt anerkannt worden. Nun wolle man an ihr Schicksal erinnern und zugleich ein Zeichen gegen das Vergessen, gegen Hass und Gewalt sowie für Menschlichkeit setzen. 

Bei einer Gedenkfeier sollte an die Ermordung Fischers erinnert und die Bodentafel offiziell vorgestellt werden. Zu der Veranstaltung am (heutigen) Donnerstag wurde Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) erwartet.

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