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Bianca Klose gestorben: Gründerin der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin

Bianca Klose, Projektleiterin der Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR) und in vielen anderen Initiativen aktiv, starb am 17. Juni. (Archivbild) / Foto: Paul Zinken/dpa
Bianca Klose, Projektleiterin der Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR) und in vielen anderen Initiativen aktiv, starb am 17. Juni. (Archivbild) / Foto: Paul Zinken/dpa

Bianca Klose (53) starb am 17. Juni in Berlin. Sie gründete 2001 die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus und prägte die Demokratiearbeit der Stadt.

Bianca Klose, Gründerin und Projektleiterin der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR), ist tot. Klose, die sich seit Jahrzehnten in Berlin in vielen weiteren Projekten gegen Rechtsextremismus und für Demokratie einsetzte, starb nach Angaben des Senats am 17. Juni im Alter von 53 Jahren an einer schweren Krankheit im Kreis ihrer Familie und Freunde. 

Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD), der MBR, der Verein für Demokratische Kultur in Berlin (VDK) und mehrere Parteien würdigten ihre Arbeit. Kiziltepe betonte, Kose habe die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Jahr 2001 gegründet und sich dann im Laufe der Jahre unter dem Dach des Trägervereins VDK bei weiteren renommierten Projekten engagiert. 

2012 wurde Klose stellvertretend für die Arbeit der MBR mit dem Verdienstorden des LandesBerlinausgezeichnet. «Bianca Klose war eine aufrichtige, engagierte und herzliche Kämpferin für unsere Demokratie und gegen Rechtsextremismus», so Kiziltepe. «Sie hat geholfen, beraten und unterstützt, wo auch immer Menschen ihre Hilfe und Unterstützung brauchten.»

Die MBR schrieb, Klose habe unter anderem Handlungsstrategien für eine wirksame Auseinandersetzung mit Angsträumen, zum Umgang mit Rechtsextremismus im öffentlichen Raum sowie Qualitätskriterien für den Umgang mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen in der Jugendarbeit entwickelt. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen habe sie fachliche Standards gesetzt, die bis heute richtungsweisend seien. 

SPD, Grüne und Linke würdigten das zivilgesellschaftliche Wirken von Klose und drückten ihre Trauer aus. «Sie organisierte Gegenproteste, vernetzte verschiedene Akteure und holte die Politik mit ins Boot», so die Linke. Sie sei Vorkämpferin und Vorbild gewesen.

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