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Lesbisch-schwules Stadtfest im Regenbogenkiez eröffnet

Beim schwul-lesbischen Stadtfest in Berlin-Schöneberg werden am Wochenende zehntausende Menschen erwartet. (Archivbild) / Foto: Wolfgang Kumm/dpa
Beim schwul-lesbischen Stadtfest in Berlin-Schöneberg werden am Wochenende zehntausende Menschen erwartet. (Archivbild) / Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Schillernde Shows, offene Bars, politische Talks: Im Regenbogenkiez feiern zehntausende das Stadtfest.

Eine Woche vor der großen Parade zum Christopher Street Day (CSD) in Berlin hat am Samstag das «32. Lesbisch-schwule Stadtfest» in Schöneberg begonnen. Zur Eröffnung hielt der frühere Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) als Schirmherr am Nachmittag eine Rede. 

Zum Auftakt strömten zahlreiche Besucherinnen und Besucher in den sogenannten Regenbogenkiez am Nollendorfplatz und rund um die Motzstraße. Insgesamt werden am Samstag und Sonntag Zehntausende Gäste erwartet. Eigenen Angaben zufolge ist das Fest Europas größtes queeres Event.

Symbol gegen Diskriminierung und Hass

Auf sechs Bühnen treten Musiker und andere Künstler auf, dazu gibt es Reden und politische Talkrunden. Fast alle Kneipen und Bars in den Straßen haben geöffnet und Tresen vor die Türen gestellt. Am Abend sollen sich die vollen Straßen in Open-Air-Partys verwandeln. 

Das Fest soll nach Angaben der Veranstalter auch ein Symbol gegen Diskriminierung und Hass, ein Manifest für sexuelle Vielfalt und gleiche Rechte sein sowie ein Zeichen gegen Gewalt setzen.

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