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Expo-Bewerbung: SPD übt Druck auf Wegner aus

Steffen Krach wünscht sich die Expo in Berlin. (Archivbild) / Foto: Annette Riedl/dpa
Steffen Krach wünscht sich die Expo in Berlin. (Archivbild) / Foto: Annette Riedl/dpa

Eine mögliche Expo 2035 in Berlin steht im Raum. Bis es so weit ist, bedarf es aber einer guten Bewerbung. Die SPD macht nun Druck auf ihren Koalitionspartner CDU.

Die Berliner SPD fordert vom Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) einen stärkeren Einsatz für eine Bewerbung für die Expo 2035. Man fordere Wegner und den gesamten Senat auf, die Bewerbung Berlins als Austragungsort zu beschließen und alle notwendigen Schritte einzuleiten, sagte ein Sprecher des SPD-Landesverbandes. «Dazu sollen auch zügig konkrete Gespräche mit der Landesregierung Brandenburgs aufgenommen werden, um eine Zusammenarbeit zu ermöglichen.»

Man wolle die Weltausstellung nutzen, «um gemeinsam mit der Stadtgesellschaft eine mutige Vision für Berlin zu entwickeln» betonte der Vorsitzende des Landesverbandes, Steffen Krach. Mit dem Geld solle eine moderne Infrastruktur, «für neue Innovationskraft, mehr Wirtschaftswachstum und sichere Arbeitsplätze» entstehen. «Die Uhr tickt immer lauter und wir fordern Kai Wegner auf, die Expo-Initiative endlich ernst zu nehmen und die Bewerbung auf den Weg zu bringen.»

Der Beschluss der SPD Berlin unterstreiche, dass sich die Expo- und Olympiabewerbung nicht ausschließen, sondern sinnvoll ergänzen könnten, hieß es in dem Schreiben. Kritiker halten Wegner vor, es gehe ihm vor allem um die Rücksichtnahme auf ein anderes Großprojekt, das er durch eine Expo-Bewerbung nicht gefährden wolle. Wegner hatte im Abgeordnetenhaus betont: «Die Priorität liegt bei Olympischen und Paralympischen Spielen.»

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