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Ausstellung in Berlin-Tempelhof: Lufthansa 1926–1945 zwischen ziviler und militärischer Luftfahrt

Die neue Ausstellung «Lufthansa. Berlin-Tempelhof 1926 bis 1945» erzählt ein Stück Berliner Luftfahrtgeschichte.  / Foto: Jens Kalaene/dpa
Die neue Ausstellung «Lufthansa. Berlin-Tempelhof 1926 bis 1945» erzählt ein Stück Berliner Luftfahrtgeschichte. / Foto: Jens Kalaene/dpa

Neue Ausstellung im THF Tower zeigt die Lufthansa-Geschichte 1926–1945 und ihre Verflechtungen mit Staat, Wirtschaft, Militär sowie Zwangsarbeit.

Die Anfangsjahre der Deutschen Lufthansa beleuchtet eine neue Ausstellung in Berlin. Sie trägt den Titel «Lufthansa. Berlin-Tempelhof 1926 – 1945. Zwischen ziviler und militärischer Luftfahrt». Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof widmet sie sich der Geschichte des Unternehmens von seiner Gründung vor 100 Jahren bis zu seiner vorläufigen Auflösung nach dem Zweiten Weltkrieg. Tempelhof war der Heimatflughafen der Lufthansa. 

Im Mittelpunkt der ab Donnerstag geöffneten Ausstellung im THF Tower stehen nach Angaben der Tempelhof Projekt GmbH die Verflechtungen von Luftfahrt, Staat, Wirtschaft und Militär in der Weimarer Republik und der Zeit des Nationalsozialismus. 

Fotos, Werbematerial und Filmaufnahmen

Gezeigt werden unter anderem Fotografien, Werbematerial, zeitgenössische Publikationen, Dokumente und Originalfilmaufnahmen aus den knapp zwei Jahrzehnten nach Gründung der Fluggesellschaft. 

Zahlreiche Kurzporträts erzählen die Lebenswege von Menschen, die die Geschichte der Lufthansa geprägt haben. Die Ausstellung thematisiert auch die Rolle der Lufthansa beim Wiederaufbau einer deutschen Luftwaffe und beim Einsatz von Zwangsarbeit während des Zweiten Weltkriegs. Die Öffnungszeiten sind mittwochs bis sonntags 11.00 bis 18.00 Uhr. Der Eintritt kostet fünf Euro.

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