Auf einer Mittelmeer-Kreuzfahrt fehlt plötzlich eine Passagierin: Acht Jahre nach dem rätselhaften Verschwinden ist ihr deutscher Ehemann jetzt in Italien vom Vorwurf des Mordes freigesprochen worden. In erster Instanz war der 52-Jährige im vergangenen Jahr noch zu 26 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Berufungsgericht in Rom kam nun jedoch zu dem Urteil, dass es keinen Anhaltspunkt für einen Mord gebe, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete.
Der IT-Experte, der eigentlich aus dem brandenburgischen Eberswalde kommt, lebt mittlerweile in Irland. Er beteuert seit jeher seine Unschuld. Seine Gefängnisstrafe hatte er noch nicht antreten müssen. Von seiner chinesischen Frau, die im Februar 2017 bei ihrem Verschwinden 38 Jahre alt war, fehlt weiterhin jede Spur. Eine Leiche wurde bislang allerdings auch noch nie gefunden. An Spekulationen, was damals geschehen sein könnte, fehlt es nicht.