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Ermittlungen gegen Polizisten wegen NS-Symbol eingeleitet

Die Polizei Brandenburg hat Ermittlungen gegen einen Kollegen eingeleitet. Es besteht ein Verdacht, dass er sich bei einer Feier in Südbrandenburg vor einer Hakenkreuz-Darstellung gezeigt hat. (Symbolbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa
Die Polizei Brandenburg hat Ermittlungen gegen einen Kollegen eingeleitet. Es besteht ein Verdacht, dass er sich bei einer Feier in Südbrandenburg vor einer Hakenkreuz-Darstellung gezeigt hat. (Symbolbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa

NS-Symbolik auf einer Party? Die Polizei ermittelt gegen einen Kollegen in Südbrandenburg. Fotos von einer Feier sollen einen Beamten vor einer Hakenkreuz-Darstellung zeigen.

Die Polizei Brandenburg hat Ermittlungen gegen einen Polizeibeamten im Zusammenhang mit verbotener NS-Symbolik eingeleitet. Wie die «Lausitzer Rundschau» berichtet, soll ein Polizist auf einem Foto bei einer Feier im Mai im Elbe-Elster-Kreis zu sehen sein - im Hintergrund ist demnach ein Bild mit einem Hakenkreuz und einem Soldaten zu erkennen. Der Zeitung liegen nach eigenen Angaben mehrere Fotos dazu vor, deren Echtheit sie überprüft habe.

Das Polizeipräsidium in Potsdam teilte auf Anfrage mit: «Wir nehmen den Sachverhalt sehr ernst und haben umgehend strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.» Es werde zudem die Einleitung eines Disziplinarverfahrens geprüft.

Zu weiteren Fragen wollte sich die Behörde mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht äußern. Sie stehen laut Polizei noch am Anfang. Die Aufnahmen liegen den Ermittlern vor, wie es hieß. 

Die «Lausitzer Rundschau» schrieb, der Polizist habe zum Vorwurf gesagt, er habe sich nie vor einer Hakenkreuzdarstellung fotografieren lassen.

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