Mit Fake-Inseraten soll ein 36-Jähriger in Berlin Wohnungssuchende um insgesamt mehr als 29.500 Euro betrogen haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm gewerbsmäßigen Betrug in fünf Fällen sowie Urkundenfälschung vor und hat Anklage erhoben, wie ein Sprecher mitteilte.
Nach den Ermittlungen soll der 36-Jährige im März 2023 auf einer Internet-Kleinanzeigenplattform und in den sozialen Medien Wohnungsinserate eines Berliner kommunalen Wohnungsunternehmens gepostet haben. Als sich Interessenten meldeten, soll er vorgetäuscht haben, dass er die Wohnungen vermietete. In drei Fällen soll er auch gefälschte Mietverträge übersandt haben.
Die Interessenten der Wohnungen zahlten schließlich für vermeintliche Kautionen insgesamt 29.520 Euro an ihn, so der Vorwurf der Anklage. Eine Wohnung bekam jedoch keiner der Interessenten.
Der 36-Jährige schweigt laut Staatsanwaltschaft zu den Vorwürfen. Die Behörde strebt in dem Verfahren die Einziehung des Geldes und dann eine Rückzahlung an die Geschädigten an. Ob und wann es zum Prozess kommt, muss das Amtsgericht Tiergarten entscheiden.
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