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Durchsuchungen wegen mutmaßlichen Handels mit Pfandkisten

Die Polizei hat in Berlin zwei Firmen und zwei Wohnungen durchsucht. (Symbolbild) / Foto: Lino Mirgeler/dpa
Die Polizei hat in Berlin zwei Firmen und zwei Wohnungen durchsucht. (Symbolbild) / Foto: Lino Mirgeler/dpa

Zwei Brüder sollen mit Pfandkisten illegal Geld verdient haben. Die Polizei hat in Berlin nun mehrere Gebäude durchsucht und dabei eine erhebliche Summe Bargeld gefunden.

In Berlin sind zwei Firmen und zwei Wohnungen wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Hehlerei von Mehrwegpfandkisten durchsucht worden. Ermittlungen hätten Hinweise darauf ergeben, dass zwei tatverdächtige Brüder im Alter von 51 und 56 Jahren rund 300.000 Mehrwegtransportkisten als Hehlerware angekauft und später mutmaßlich weiterverkauft haben, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte.

Die Kisten werden laut Polizei vor allem im Lebensmittelhandel für den Transport von Obst und Gemüse eingesetzt. Als Pfand fällt pro Kiste je nach Typ zwischen 3,50 Euro und 3,86 Euro an. 

Laut Polizei beläuft sich der mutmaßliche Gesamtschaden auf rund 840.000 Euro. Die Beamten fanden bei den Durchsuchungen mehr als 8.000 Pfandkisten und rund 950.000 Euro Bargeld. Die Polizeikräfte beschlagnahmten zudem zahlreiche Datenträger und Mobiltelefone, «um Hinweise auf den Verbleib der noch fehlenden Kisten zu gewinnen».

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