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Mehrheit in Berlin hält Pflegesituation für unzureichend – Kosten und Personalmangel als zentrale Probleme

Die DAK fordert angesichts der Ergebnisse eine Reform des Pflegesystems. (Symbolbild) / Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa
Die DAK fordert angesichts der Ergebnisse eine Reform des Pflegesystems. (Symbolbild) / Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa

61 Prozent der Berliner bewerten die Pflegesituation als nicht gut; 63 Prozent sehen hohe Kosten und Personalmangel als Hauptprobleme.

Die Mehrheit der Berliner stellt der Pflege kein gutes Zeugnis aus. Laut einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit für den DAK-Pflegereport empfinden 61 Prozent der Befragten die Pflegesituation als nicht gut oder gar nicht gut. Rund 46 Prozent gehen davon aus, dass sich die Lage in den kommenden zehn Jahren weiter verschlechtern wird.

Wie im Bund sehen die Befragten in Berlin die größten Probleme im Bereich der Finanzierung: 63 Prozent nennen an erster Stelle die hohen Kosten für Pflegebedürftige und ihre Familien bei stationärer Pflege als Problem. Ebenso viele Menschen bewerten den Personalmangel und fehlende Pflegekräfte als größte Herausforderung. Entsprechend sehen es 82 Prozent der Befragten als wichtigstes Ziel an, die Pflege für alle Menschen bezahlbar zu machen. 

DAK fordert Reformen

Volker Röttsches, Landeschef der DAK-Gesundheit, forderte angesichts der Ergebnisse eine Reform mit einer strukturellen Neuausrichtung der Pflegeversicherung. «Die Politik muss die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger endlich ernst nehmen und handeln. Das Vertrauen der Menschen auf gute Pflege muss wiederhergestellt werden», erklärte Röttsches.

Die DAK-Gesundheit hat laut eigenen Angaben 260.000 Versicherte in Berlin und ist die drittgrößte Krankenkasse Deutschlands.

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