Die zwei großen Krankenhäuser in Potsdam schränken ab August ihre Leistungen als Folge der Krankenhausreform ein.
Das Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam wird die Bereiche Orthopädie und Gefäßchirurgie künftig nicht mehr vorhalten, wie das Klinikum in einer Mitteilung ankündigte. Es seien zwölf ärztliche Stellen betroffen, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Sofern es keine «alternativen Einsatzmöglichkeiten» gebe, komme es zu Entlassungen.
Als Grund für die Streichung der Orthopädie und Gefäßchirurgie wird eine Neuausrichtung wegen der bundesweiten Krankenhausreform genannt. «Nicht jedes spezialisierte medizinische Angebot kann künftig dauerhaft an jedem Krankenhausstandort vorgehalten werden», erklärte das Haus.