Mit verschiedenen Rezepten versucht Brandenburg, den wachsenden Ärztemangel zu lindern. Den gibt es nicht nur auf dem Land: In Frankfurt (Oder) lag die Versorgung schon Anfang des Jahres bei unter 90 Prozent. Mehrere Hausärztinnen und Hausärzte schließen in den kommenden Monaten aus Altersgründen ihre Praxen, ohne dass eine Nachfolge gefunden werden konnte, berichtete die Stadt. Die meisten übrigen Praxen nähmen aber keine neuen Patienten auf.
Deshalb startete die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) eine Aktion. «Jetzt Hausarzt in Frankfurt (Oder) werden», heißt es in einer Anzeige. Bis zu 55.000 Euro Fördermittel gibt es, wenn sich ein Allgemeinmediziner neu in der Stadt niederlässt, wirbt die KVBB. Sie will auch bei der Suche nach Praxis- und Wohnräumen helfen. Frankfurt (Oder) ist kein Einzelfall.