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Berliner Apotheken schließen am Montag aus Protest

Am Montag öffnen Notdienst-Apotheken in Berlin. (Symbolbild) / Foto: Fabian Sommer/dpa
Am Montag öffnen Notdienst-Apotheken in Berlin. (Symbolbild) / Foto: Fabian Sommer/dpa

Wer in Berlin Medikamente braucht, sollte diese noch am Wochenende besorgen. Denn am Montag schließen die Apotheken - aus Protest.

Viele Apotheken bleiben am kommenden Montag (23. März) in Berlin geschlossen. Grund dafür ist ein bundesweiter Protest der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, wie der Berliner Apotheker-Verein mitteilte. Wenn Patientinnen und Patienten dringend Medikamente bräuchten, können sie diese am Montag in Notdienst-Apotheken bekommen. Der Verein empfiehlt, Rezepte möglichst vor Montag einzulösen.

Hintergrund des Protests seien demnach unzureichende wirtschaftliche Rahmenbedingungen für die Apotheken und eine anhaltende Schließungswelle. «Wer die Vor-Ort-Apotheken weiter wirtschaftlich ausbluten lässt, gefährdet die flächendeckende, sichere und schnelle Arzneimittelversorgung für Bürgerinnen und Bürger», sagte Anke Rüdinger, Vorsitzende des Berliner Apotheker-Vereins.

Das Honorar für die Abgabe rezeptpflichtiger Medikamenten sei seit 13 Jahren nicht mehr gestiegen, wohl aber Löhne und Kosten. In Berlin mussten demnach seitdem rund 20 Prozent der Apotheken schließen.

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