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Aus für Geburtshilfe in Potsdam Wochen früher als geplant

Der Kreißsaal am St. Josef Krankenhaus ist bereits geschossen - noch vor dem geplante Aus der Geburtshilfe zum 1. August. (Symbolbild) / Foto: Philipp Schulze/dpa
Der Kreißsaal am St. Josef Krankenhaus ist bereits geschossen - noch vor dem geplante Aus der Geburtshilfe zum 1. August. (Symbolbild) / Foto: Philipp Schulze/dpa

Das Aus für die Geburtshilfe am Potsdamer St. Josef Krankenhaus war angekündigt und löste große Enttäuschung aus. Nun kommt das Ende früher und unvorbereitet - aus personellen Gründen.

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am St. Josef Krankenhaus in Potsdam stellt ihre Arbeit wegen fehlenden Personals bereits heute ein und damit Wochen früher als geplant. Angekündigt war das Aus der Station zum 1. August. 

Das Krankenhaus teilte auf seiner Homepage mit: «Aufgrund der geplanten Beendigung der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe können die für eine sichere Versorgung erforderlichen personellen Voraussetzungen unerwartet nicht mehr erfüllt werden.» Die Leistungen der Gynäkologie und Geburtshilfe können bereits nicht mehr angeboten werden. Die Klinik sei in Abstimmung mit den zuständigen Stellen von der Versorgung abgemeldet worden, hieß es. 

Die Klinik kündigte an, sich zum 1. August aus den Bereichen Neurologie sowie Frauenheilkunde und Geburtshilfe zurückzuziehen. Nach bisherigen Angaben waren rund 50 Beschäftigte betroffen, etwa zwei Drittel davon sind Ärzte und Hebammen.

Neben dem St. Josefs-Krankenhaus schränkt in Potsdam auch das Klinikum Ernst von Bergmann medizinische Leistungen als Folge der Krankenhausreform ein. Hier sind die Orthopädie und Gefäßchirurgie betroffen.

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