Tausende Tulpen im Stadtpark Luckau sorgen an diesem Wochenende für Frühlingsgefühle in Brandenburg. Passend zum 750-jährigen Stadtjubiläum feiert der Ort in der Niederlausitz sein Tulpenfest. Von einem «farbenprächtigen Blütenmeer» spricht die Landesgartenschau Luckau. Wie im vergangenen Jahr ist auch der Mitteldeutsche Heimat- und Trachtenverband dabei - mit einem «Blumenstrauß bunter Trachten».
Nach diesem Wochenende können sich Blumenfans auch schon auf das nächste Tulpenfest freuen: in Potsdam am 18. und 19. April im Holländischen Viertel. Vor 30 Jahren war laut den Veranstaltern das erste Fest dieser Art in Potsdam entstanden: Mit dabei ist auch die Symbolfigur im Original-Kostüm der historischen Niederländerin Jacoba van Beieren mit Blumenstrauß im Arm.
Bunter Pop-up-Garten für viele ein Ausflugsziel
Tulpen ziehen im Frühling immer wieder viele Menschen an, zuletzt etwa auf dem Berliner Breitscheidplatz. In einem sogenannten Pop-up-Garten konnten 50.000 Tulpen in vielen Farben bestaunt werden - und Besucher durften später bis zu zehn Blumen pro Person mitnehmen. Die Aktion traf auf große Resonanz: Hunderte, wenn nicht Tausende drängelten sich zwischen den Blumenbeeten.
Organisiert wurde der zweite Tulpentag von der niederländischen Botschaft und der Vereinigung «Tulip Promotion Netherlands». Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss niederländischer Tulpengärtnerinnen und -gärtner, die für die Frühlingsblume werben wollen.
Die Tulpe ist ein Symbol der Niederlande, das Land gilt als größter Tulpenproduzent weltweit. Ursprünglich stammen die Blumen jedoch aus der Türkei. Auch in Deutschland bauen manche Landwirte in großem Stil Tulpen an, etwa in Sachsen-Anhalt oder Nordrhein-Westfalen.
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