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Newcastle-Krankheit in Brandenburg: 126.000 Hähnchen in Oderaue getötet

Die Newcastle-Krankheit ist seit Februar zurück in Brandenburg und bislang nicht gestoppt. (Archivbild)  / Foto: Matthias Bein/dpa
Die Newcastle-Krankheit ist seit Februar zurück in Brandenburg und bislang nicht gestoppt. (Archivbild) / Foto: Matthias Bein/dpa

Neuer Ausbruch der Newcastle-Krankheit in Oderaue (Märkisch-Oderland): 126.000 Hähnchen müssen getötet werden, FLI bestätigt den Erreger.

Wieder ist es zu einem Ausbruch der Newcastle-Krankheit in einem Geflügelbetrieb in Brandenburg gekommen. Betroffen ist ein Hähnchenmast in der Gemeinde Oderaue im Kreis Märkisch-Oderland. Rund 126.000 Tiere müssten getötet werden, sagte eine Sprecherin der Kreisverwaltung. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) als nationales Referenzlabor habe den Nachweis des Virus am Sonntag bestätigt.

Im Landkreis Märkisch-Oderland ist es der zweite Fall der Newcastle-Krankheit. Stark betroffen ist vor allem der Landkreis Dahme-Spreewald. Dort waren bis Anfang April 1,6 Millionen Tiere getötet worden. Aber auch im Oder-Spree-Kreis gab es bereits mehrere Ausbrüche. 

Die Tierseuche brach im Februar erstmals seit 30 Jahren wieder in Brandenburg aus - trotz der in Deutschland geltenden Impfpflicht. Auch in Polen und Tschechien trat die Newcastle-Krankheit vermehrt auf. Die in Brandenburg nachgewiesenen Viren gehören laut Ministerium zu einem Genotyp, der insbesondere in diesen osteuropäischen Ländern zirkuliert.

Das Virus wird laut FLI etwa über die Luft, kontaminierte Materialien oder über Anhaftungen an Schuhwerk, Kleidung oder Maschinen übertragen.

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