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Kein stärkerer Grenzverkehr wegen Spritpreisdeckel in Polen

An der Grenze zu Polen bilden sich immer wieder längere Rückstaus. (Archivbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa
An der Grenze zu Polen bilden sich immer wieder längere Rückstaus. (Archivbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa

Einer der stark frequentierten polnischen Grenzübergänge liegt in Frankfurt (Oder). Laut Stadt hat der polnische Spritpreisdeckel zu keinem sichtbaren Massen-Tanktourismus geführt.

Frankfurt (Oder) - An der Grenze zu Polen ist der Verkehr wegen der deutlich günstigeren Spritpreise nicht viel stärker als sonst. «Über Ostern war der Grenzübergang in der Stadtmitte von Frankfurt nicht stärker frequentiert als sonst an Wochenenden», sagte ein Sprecher der Stadtverwaltung. «Bis heute Mittag war ebenfalls kein stärkerer Verkehr zu beobachten.»

In Polen gelten seit einigen Tagen von der Regierung täglich festgelegte Preisobergrenzen für Benzin und Diesel. Zudem wurde die Mehrwert- und Energiesteuer gesenkt, um den Verbrauchern Erleichterung zu schaffen. Die Mitte-Links-Regierung von Ministerpräsident Donald Tusk reagiert mit einem Spritpreispaket auf die Folgen des Iran-Kriegs. In Deutschland lagen die Preise zuletzt deutlich über den Spritpreisen in dem östlichen Nachbarland.

Polens Regierungschef Donald Tusk hatte zuletzt gesagt, man habe es bislang noch nicht mit einem übermäßigen Tanktourismus aus Richtung Deutschland zu tun, selbst wenn es Interessenten von jenseits der Grenze gebe. Tatsächlich sei der Kraftstoff in Polen so günstig wie nur möglich, deutlich günstiger als beispielsweise in Deutschland.

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