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Gewitter über Berlin: Feuerwehr zu rund 160 Einsätzen wegen Wasserschäden und Sturmböen

Auch die Tennisanlage in Grunewald stand teilweise unter Wasser. / Foto: Andreas Gora/dpa
Auch die Tennisanlage in Grunewald stand teilweise unter Wasser. / Foto: Andreas Gora/dpa

Heftiges Mittagsgewitter löst in Berlin rund 160 Feuerwehr-Einsätze aus; meist überflutete Keller, umgestürzte Bäume und beschädigte Feststände.

Das heftige Gewitter am Mittag in Berlin hat rund 160 zusätzliche Einsätze der Feuerwehr ausgelöst. Größere Unglücke seien nicht passiert, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Auch von ernsthaft verletzten Menschen sei zunächst nichts bekannt. 

Gründe für die Einsätze seien meist mit Wasser voll gelaufene Keller und übergelaufene Kanalisation an Straßen gewesen. Auch seien Bäume und Äste von den Sturmböen beschädigt worden, so dass die Gefahr bestand, dass sie herabstürzten. 

Die Feuerwehr erließ vorübergehend den Ausnahmezustand Wetter, in dem die Einsätze nicht mehr chronologisch, sondern nach anderen Kriterien abgearbeitet werden. Auch die Freiwilligen Feuerwehren wurden alarmiert. 

An einigen Stellen wurden Verkaufsstände von Sommerfesten von Windböen beschädigt. Auch einige der 300 Bühnen für die Konzerte zur Fête de la Musique am heutigen längsten Tag des Jahres waren betroffen. 

Auf dem Hansaplatz in Mitte soll ein Mensch bei einer Veranstaltung einen Stromschlag erlitten haben, weil Wasser an Stromkabel kam.

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