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Ernteverkehr läuft an - Verkehrsminister warnt vor Schäden

Das Verkehrsministerium bittet um eine vorsichtige Fahrweise. (Archivbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa
Das Verkehrsministerium bittet um eine vorsichtige Fahrweise. (Archivbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa

Bei sengender Hitze zieht es die Landwirte zur Getreideernte auf das Feld. Mit ihren schweren Fahrzeugen beanspruchen sie aktuell besonders die aufgeheizten Fahrbahnen.

In Brandenburg beginnt die Getreideernte. Somit stehe auch der landwirtschaftliche Ernteverkehr vor allem in den südlichen Regionen in den Startlöchern, hieß es vom Landesbauernverband. Das könne unter anderem die Straßen belasten, die wegen der aktuellen Hitze besonders anfällig seien. Das Verkehrsministerium bat Fahrer schwerer Fahrzeuge, Fahrten bei großer Hitze nach Möglichkeit umsichtig zu planen, besonders belastete Straßen vorsichtig zu befahren und unnötige Belastungen des Fahrbahnbelags zu vermeiden. 

«Wo es betrieblich möglich ist, sollten Fahrten in die kühleren Tageszeiten verlegt werden», hieß es von einer Sprecherin des Ministeriums. Verformungen der Fahrbahn, sich lösende Asphaltbestandteile und Splitt auf gesicherten Schadstellen könnten das Risiko von Stürzen insbesondere bei Motorradfahrern erhöhen.

«Bei intensiver Sonneneinstrahlung können sich Fahrbahnen auf deutlich mehr als 60 Grad Celsius aufheizen. Bleibt die nächtliche Abkühlung aus, wird das im Asphalt enthaltene Bindemittel weich», erklärte die Sprecherin. Das Mittel könne dann an die Oberfläche treten und zu Verformungen wie Spurrinnen, Aufwölbungen oder sich lösenden Asphaltstücken führen.

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