Nach den Ausbrüchen der Newcastle-Krankheit in Geflügelbetrieben hofft Brandenburgs Agrarministerin Hanka Mittelstädt, dass sich die Lage bald beruhigt. «Das ist eine Dramatik, die dahintersteht. Aber wir hoffen, dass wir jetzt so langsam in ein ruhiges Fahrwasser kommen, dass sich die Infektionswelle auch nicht in Richtung Gesamtdeutschland ausweitet», sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam.
Die für Geflügel hoch ansteckende Tierseuche ist in Brandenburg und Bayern ausgebrochen. Millionen Tiere mussten seit Februar getötet werden. In Brandenburg ist der Landkreis Dahme-Spreewald am stärksten betroffen. Dort wurde ein Krisenstab eingerichtet. Die Schutzvorkehrungen in Brandenburg, wo bislang 18 Ausbrüche registriert wurden, sind hoch gefahren, damit die Tierseuche wieder gestoppt werden kann.