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Angriffe auf Zugpersonal in Brandenburg zuletzt gesunken

Die Zahl der Angriffe auf Zugpersonal in Berlin und Brandenburg ist gesunken (Archivbild). / Foto: Soeren Stache/dpa
Die Zahl der Angriffe auf Zugpersonal in Berlin und Brandenburg ist gesunken (Archivbild). / Foto: Soeren Stache/dpa

Ein Zugbegleiter wird angegriffen und stirbt. Die Tat vor kurzem in Rheinland-Pfalz löste Entsetzen aus. Wie viel Gewalt gab es in den vergangenen Jahren in Zügen in Berlin und Brandenburg?

Die Zahl der Angriffe im Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg ist zuletzt etwas zurückgegangen. Im Jahr 2025 zählte die DB Regio Nordost in beiden Ländern 615 Angriffe auf Kundenbetreuer in Zügen, wie aus einer Antwort des Brandenburger Verkehrsministeriums auf eine Anfrage aus der AfD-Landtagsfraktion hervorgeht. Darunter waren 538 Fälle von Beleidigung, Bedrohung und Nötigung sowie 77 Fälle von Körperverletzung.

Weniger Angriffe auch im S-Bahn-Verkehr

Im Jahr 2024 registrierte die Bahn insgesamt 695 Angriffe, darunter waren 617 Fälle von Beleidigung, Bedrohung und Nötigung sowie 78 Mal Körperverletzung. Im Jahr 2022 war ein Höhepunkt erreicht mit insgesamt mehr als 1.400 Angriffen.

Hinzu kamen im vergangenen Jahr 30 Übergriffe auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der S-Bahn in Berlin und Brandenburg, im Jahr 2024 waren es 45 gewesen.

Zugbegleiter stirbt nach Gewalt

Im Februar war ein 36 Jahre alter Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz von einem Fahrgast bei einer Ticketkontrolle mit Faustschlägen gegen den Kopf so schwer verletzt worden, dass er später starb.

Die Tat löste bundesweit Entsetzen und eine Debatte über die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr aus. Die Regierungschefs der Länder halten einen flächendeckenden Einsatz von Webcams für notwendig.

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