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Abraumförderbrücke F60 in Jänschwalde gesprengt – Schlussakkord des Lausitzer Bergbaus

Mit der bevorstehenden Sprengung der Förderbrücke F60 im ehemaligen Tagebau Jänschwalde in der Lausitz verschwindet eine der größten mobilen Technikanlagen der Welt. (Archivbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB
Mit der bevorstehenden Sprengung der Förderbrücke F60 im ehemaligen Tagebau Jänschwalde in der Lausitz verschwindet eine der größten mobilen Technikanlagen der Welt. (Archivbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

Die Abraumförderbrücke F60 im Tagebau Jänschwalde wird gesprengt. Ende eines Kapitels für die Lausitz. Livestream; Umbau zu Wind-/Solarparks und Seen.

Im ehemaligen Braunkohletagebau Jänschwalde in der Lausitz wird am Vormittag (gegen 11.00 Uhr) die legendäre Abraumförderbrücke F60 gesprengt - ein symbolträchtiger Moment für die Lausitz. Die Sprengung markiert das Ende eines Kapitels der Lausitzer Bergbaugeschichte und kann live im Internet verfolgt werden. 

Über 45 Jahre lang war die F60 das Herzstück der Arbeit mehrerer Bergmannsgenerationen. Sie gilt als eine der größten mobilen Technikanlagen weltweit. Die Sprengung erfolgt unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Mit dem Kohleausstieg bis 2038 wandelt sich der Energieerzeuger Leag und das Lausitzer Bergbaurevier grundlegend. Künftig entstehen auf ehemaligen Tagebaugebieten große Wind- und Solarparks sowie Seen.

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