Ein Tief über der Ostsee belastet vor allem viele Berlinerinnen und Berliner ohne Strom und Heizung. Dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge lenkt es kalte Polarluft nach Berlin und Brandenburg. Bei wechselnder Bewölkung ziehen immer wieder Schnee- und Graupelschauer durch, örtlich kommen ein bis drei Zentimeter Neuschnee zusammen. Dazu besteht ganztägig Glättegefahr. Die Temperaturen liegen meist um den Gefrierpunkt, am Vormittag herrscht verbreitet Frost.
In der Nacht zum Montag bleibt es stark bewölkt, gebietsweise fällt weiterer Schnee. Die Temperaturen sinken auf höchstens minus 2 bis minus 5 Grad. Auch zum Wochenstart setzt sich das winterliche Wetter fort: Am Montag herrscht verbreitet Dauerfrost bei minus 2 bis 0 Grad, vereinzelt sind noch Schneeschauer möglich. In den folgenden Nächten wird es mit Tiefstwerten bis unter minus 10 Grad teils noch deutlich kälter.
Wie gefährlich die Straßenverhältnisse sind, zeigte sich bereits am Freitag auf der A9: Dort geriet bei winterlicher Glätte ein Lastwagen ins Schleudern und blockierte die Fahrbahn in Richtung Potsdam stundenlang. Erst seit Samstagabend, kurz vor Mitternacht ist die Autobahn wieder freigegeben.
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten