Verschneite Landschaften und glitzernde Eiskristalle locken Naturfreunde in den Spreewald. Lässt sich das Wasserlabyrinth bei den frostigen Temperaturen am Wochenende auch auf Schlittschuhen erleben? Große Vorsicht ist geboten: Die Fließgewässer seien nicht zugefroren, sagte ein Sprecher des Tourismusverbandes. Eine offizielle Freigabe für das Schlittschuhlaufen gebe es nicht.
Um auf Kufen von Ort zu Ort auf den Fließen fahren zu können, müsse es durchgängig 14 Tage lang zweistellige Minusgrade haben, meinte der Tourismus-Fachmann. «Das ist ein sehr seltenes Schauspiel.»
Besser möglich dürfte das Schlittschuhlaufen etwa auf zugefrorenen Seen oder überfluteten Wiesen sein. Im Raum Lübbenau sind die Fließe noch nicht so zugefroren, dass das Eis trägt, wie die Stadt mitteilte. «Auf einigen Wiesen kann man aber schon kleine Pirouetten drehen.»
«Auf eigene Gefahr»
Meist warnen aber Kommunen: «Auf eigene Gefahr». Der Spreewald-Tourismusverband betonte auch: «Vor dem Start ist es wichtig, sich über die aktuellen Eisbedingungen zu informieren und ausgewiesene Hinweise zu beachten.» Spreewald-Besucher können trotz frostiger Temperaturen bislang auch noch Winter-Kahnfahrten machen - mit Decken für die Fahrgäste.
Brandenburg erlebt weiter eisige Tage. Am Wochenende geht es runter bis minus 10 Grad. Schneegriesel und gefrierender Sprühregen sorgen für tückisches Wetter.
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