Bei einem Wohnungsbrand in einem Hochhaus in Berlin-Tegel ist am Freitagnachmittag ein Mensch ums Leben gekommen. Es handelt sich wahrscheinlich um den 63‑jährigen Mieter der Wohnung in der sechsten Etage, wie die Polizei mitteilte. Sechs weitere Hausbewohner wurden demnach mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht.
Die Feuerwehr löschte den Brand, ohne dass die Flammen auf benachbarte Wohnungen übergriffen. Sie rettete nach eigenen Angaben vier Personen aus dem achtstöckigen Haus. Aufgrund starker Rauchentwicklung sowie eines Wasserschadens seien zahlreiche weitere Wohnungen des Hauses in Mitleidenschaft gezogen worden, so die Polizei. Die Brandursache stehe noch nicht fest.
Vermieter hilft
Nach Angaben der kommunalen Wohnungsgesellschaft Gewobag, der das Gebäude gehört, sind nach dem Brand etliche Wohnungen in den oberen Etagen nicht mehr bewohnbar. Alle betroffenen Mieterinnen und Mieter seien anderweitig untergebracht worden, etwa in Hotels. Die Wohnungen in den unteren Etagen trugen demnach keine Schäden davon. Deren Bewohner entschieden laut Gewobag, vor Ort zu bleiben.
Die Gesellschaft sicherte allen Betroffenen weitere Unterstützung zu.
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