Nach dem Brand in einem Hochhaus in Berlin-Lichtenberg mit einem getöteten Kind und mehreren Schwerverletzten hat die Wohnungsgesellschaft Howoge allen Betroffenen und Angehörigen ihre Anteilnahme ausgesprochen und ihnen schnelle Hilfe zugesichert. Geschäftsführer Ulrich Schiller erklärte: «Wir trauern mit der Familie und können den Schmerz über den Tod des Kindes kaum in Worte fassen.»
Am Mittag waren laut Howoge noch 21 Wohnungen in dem 20-geschossigen Gebäude polizeilich gesperrt. Man stehe in engem Austausch mit allen betroffenen Mietern. Die meisten von ihnen hätten über die Nacht privat unterkommen können, acht wurden demnach von Howoge-Mitarbeitern in einem Hotel in der Nähe untergebracht.
Heizung und Aufzug kaputt
Die Stromversorgung in dem Hochhaus in Friedrichsfelde sei vollständig gewährleistet, hieß es weiter. Jedoch sei ein Teil der Heizungen vorerst abgeschaltet; gleiches gelte für den Aufzug. Techniker arbeiteten an der Inbetriebnahme.
Weiter erklärte das Unternehmen: «Ein Gutachter sowie unser Schadenbüro
sind bereits vor Ort, um die Lage umfassend zu bewerten und die nächsten Schritte vorzubereiten.» Sobald die Polizei das Gebäude vollständig freigibt, werde man alles daransetzen, die Bewohnbarkeit des Hauses so schnell wie möglich wiederherzustellen.
Insgesamt acht Menschen wurden nach dem Brand in Krankenhäuser gebracht. Das Feuer war am Mittwochabend in einer Wohnung des Komplexes in der Dolgenseestraße im Bezirk Lichtenberg ausgebrochen.
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