Die Hitze sorgt in weiten Teilen von Brandenburg und Berlin vermehrt für Einsätze der Feuerwehren und Rettungsdienste. Die Alarmierungen «gehen hintereinander weg», sagte ein Sprecher der Leitstelle Nordwest. Oft handele es sich um Menschen mit Kreislaufproblemen, aber auch um ausgelöste Brandmeldeanlagen, Unfälle oder Feuer.
In Berlin gibt es laut Feuerwehr ebenfalls mehr Hitze-Einsätze. Das Aufkommen sei ungefähr so groß wie am Freitag zur selben Zeit, hieß es. Am Freitagabend lag die Einsatzzahl den Angaben zufolge um 300 über dem Durchschnitt. In der Hauptstadt sind die Gründe für die Alarmierungen häufig Kreislaufprobleme, aber auch etwa Badeunfälle.
Notrufe wegen Schwindel
Im Nordosten von Brandenburg ist auch ein Anstieg der Einsätze zu spüren, wie es von der Leitstelle in Eberswalde hieß. Bei einer Sportveranstaltung in der Uckermark habe man sich um Menschen mit Kreislaufproblemen gekümmert. Außerdem gebe es Einsätze wegen kleinerer Waldbrände.
Die Leitstelle in der Lausitz registrierte ein wenig mehr Einsätze wegen Kreislaufproblemen: Menschen klagten zum Beispiel über Schwindel. Die Leitstelle Brandenburg hingegen vermeldete keine Auffälligkeiten. Bis zum Nachmittag sei man noch im Normalzustand.
Auf der Autobahn 12 im Osten von Brandenburg versorgten Einsatzkräfte Menschen, die im Stau standen, am Mittag mit Wasser und Essen. Das berichtete die Leitstelle Oderland. Ansonsten habe man noch keinen Anstieg der Einsätze wegen der Hitze beobachtet.
Hitzewarnung in Berlin und Brandenburg
Bei aktiven Hitzewarnungen, wie sie am Samstag in Berlin und Brandenburg galten, empfiehlt der Deutsche Wetterdienst, die direkte Sonne und körperliche Anstrengungen während der heißesten Tageszeit möglichst zu meiden. Außerdem sollten Menschen ausreichend trinken, Wohnräume vor direkter Sonneneinstrahlung schützen und möglichst dann lüften, wenn es draußen kühler ist als drinnen.
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