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Feuer auf Kraftwerksgelände in Berlin-Lichterfelde

Die Feuerwehr ist zum Heizkraftwerk unterwegs. (Symbolbild) / Foto: Soeren Stache/dpa
Die Feuerwehr ist zum Heizkraftwerk unterwegs. (Symbolbild) / Foto: Soeren Stache/dpa

Es brennt auf dem Gelände des Heizkraftwerks Lichterfelde. Betroffen ist offenbar ein für den Abriss vorgesehenes Gebäude. Was bedeutet das für die Energieversorgung?

Auf dem Gelände des Heizkraftwerks Lichterfelde im Südwesten Berlins ist ein Feuer ausgebrochen. Betroffen ist ein Gebäude mit stillgelegten Anlagen, das gerade abgerissen wird, wie Feuerwehr und Betreiber mitteilten. 

Vor Ort sind nach Angaben eines Sprechers etwa 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr. Der Brand betrifft nach ersten Erkenntnissen das Dach des Gebäudes in 44 Metern Höhe. Über dem Gelände war am Nachmittag eine dichte Rauchsäule zu sehen. 

Das Gaskraftwerk selbst sei nicht betroffen, betonte ein Sprecher des Betreibers Berliner Energie und Wärme (BEW). Die Energieversorgung sei sichergestellt.

Unangenehme Erinnerungen

Das Kraftwerk Lichterfelde war Anfang Januar in die Schlagzeilen geraten, weil mutmaßliche Linksextremisten einen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke nahe dem Komplex verübten. Folge war der bislang längste Stromausfall der Berliner Nachkriegsgeschichte. 

Im Südwesten der Stadt waren 100.000 Menschen in 45.000 Haushalten und mehr als 2.000 Gewerbebetriebe ab 3. Januar teils tagelang ohne Strom und damit oft auch ohne Heizung. Am 7. Januar war die Stromversorgung wieder für alle hergestellt.

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